Häufige Fragen zu den Blackjack Regeln
Zählt das Ass beim Blackjack 1 oder 11?
Beides. Das Ass zählt 11, solange die Hand damit nicht über 21 kommt, sonst zählt es 1. Eine Hand, in der das Ass noch als 11 zählt, heißt weiche Hand, etwa Ass und 6 als weiche 17. Kommt dazu eine 9, zählt das Ass nur noch 1, und aus der weichen 17 wird eine harte 16. Überkauft hast du dich damit nicht.
Was passiert bei Gleichstand mit dem Dealer?
Bei Gleichstand, in Spielbanken Stand-off oder Egalité genannt, gewinnt niemand und niemand verliert. Dein Einsatz bleibt im Setzfeld liegen und spielt in der nächsten Runde mit, wenn du ihn nicht vorher zurücknimmst oder änderst. Das gilt auch, wenn du und der Dealer beide Blackjack habt.
Darf ich nach dem Splitten verdoppeln?
Das hängt vom Tisch ab. Viele Tische erlauben es, manche nicht, und die Regel steht meist auf dem Tischschild oder in den Hausregeln. Stell sie oben bei den Tischregeln ein: Ist Verdoppeln nach dem Split verboten, lohnt sich das Teilen kleiner Paare seltener, und an den Standard-Tischregeln ändern sich 7 Felder der Tabelle.
Was ist der Unterschied zwischen Blackjack und 17 und 4?
17 und 4 ist der ältere deutsche Verwandte. Es wird oft mit 32 Karten gespielt, mit anderen Kartenwerten, ohne Splitten und ohne das Verdoppeln, wie es Blackjack kennt. Im 32-Blatt-Spiel zählt der König 4, die Dame 3 und der Bube 2, und die Bank wechselt reihum unter den Spielern. Alles Weitere steht auf der Seite zu 17 und 4.
Was sind die Blackjack Regeln für Anfänger in Kurzform?
Du spielst gegen den Dealer und willst näher an 21 kommen als er, ohne darüber zu gehen. Zahlenkarten zählen ihren Wert, Bildkarten 10, das Ass 1 oder 11. Du ziehst, stehst, verdoppelst oder splittest, der Dealer zieht bis 16 und steht ab 17. Ein Blackjack aus Ass und Zehnerkarte zahlt 3 zu 2, ein normaler Gewinn 1 zu 1.
Wie funktioniert Blackjack, wenn ich zum ersten Mal an einem Tisch sitze?
Du tauschst Geld in Jetons, legst deinen Einsatz in deine Box und bekommst zwei offene Karten. Dann sagst du „Karte“ für eine weitere oder „Rest“, wenn du stehen bleiben willst. Zum Verdoppeln oder Teilen legst du einen zweiten Einsatz dazu. Die Spielbank Berlin empfiehlt Neulingen, sich vor Ort kurz einweisen zu lassen, und die meisten Häuser veröffentlichen ihre Regeln auf ihrer Website.
Was ist ein Blackjack und was zahlt er?
Ein Blackjack sind ein Ass und eine Zehnerkarte, also 10, Bube, Dame oder König, als deine ersten zwei Karten. Er schlägt jede andere 21 und zahlt in deutschen Spielbanken 3 zu 2, bei 10 Euro Einsatz also 15 Euro Gewinn. Bei sechs Decks bekommst du ihn ungefähr in jeder 21. Runde.
Warum heißt das Spiel Blackjack?
Sicher weiß es niemand. Eine verbreitete Erklärung ist eine alte Sonderprämie für Pik-Ass und Pik-Bube als erste Karten, so erklären es etwa die Spielbanken Bayern. Der Spielkartenhistoriker Thierry Depaulis hat dafür keinen Beleg gefunden und verortet den Namen bei Goldsuchern am Klondike. Heute ist jedes Ass mit einer Zehnerkarte ein Blackjack.
Mit wie vielen Kartenspielen wird Blackjack gespielt?
In Spielbanken mit mehreren Kartenspielen zu 52 Blatt. Die Spielbank Hamburg nennt sechs Decks, das sind 312 Karten. Gemischt wird von Hand, mit einer Schneidekarte im Schlitten, oder in einer Mischmaschine. Die Deckzahl kannst du oben bei den Tischregeln einstellen, sie verändert Tabelle und Hausvorteil ein wenig.
Muss der Dealer mit 16 ziehen?
Ja. Der Dealer zieht bei 16 oder weniger und steht ab 17, ohne Ausnahme und ohne Rücksicht darauf, was die Spieler haben. Er darf also nicht mit 15 stehen bleiben, nur weil alle am Tisch 14 haben. Einen Unterschied zwischen den Tischen gibt es nur bei der weichen 17, etwa Ass und 6.
Darf ich auf der Box eines anderen Spielers mitsetzen?
In vielen Spielbanken ja, etwa in Bayern und Hamburg. Alle Einsätze auf einer Box zusammen dürfen das Tischmaximum nicht übersteigen. Entscheiden darf aber nur, wer vor der Box sitzt: Du folgst mit deinem Einsatz seinen Zügen, und reinreden ist dir als stehendem Mitspieler nicht erlaubt.
Was heißen „Karte“ und „Rest“ am Blackjack-Tisch?
So sagst du deine Züge an. „Karte“ heißt, du willst eine weitere Karte. „Rest“ heißt, du bleibst stehen, in manchen Häusern sagt man auch „nein“ oder „bleibt“. Bei den Brandenburgischen Spielbanken darfst du erst ab einer Summe von 12 stehen bleiben, was die Tabelle aber ohnehin nie anders verlangt.
Was ist ein Paar beim Blackjack?
Zwei Karten mit gleichem Wert als erste zwei Karten, etwa zwei Achten oder zwei Asse. Ein Paar darfst du splitten, also in zwei Hände mit je eigenem Einsatz teilen. Die Regeln der Spielbanken Hamburg und Berlin sprechen von zwei gleichwertigen Karten, dort zählen also auch König und Dame als Paar. Teilen solltest du Zehnerkarten trotzdem nicht.
Wie hoch ist der Hausvorteil beim Blackjack?
Mit Grundstrategie und den Regeln deutscher Spielbanken rund 0,6 Prozent des Einsatzes, laut unserer Berechnung 0,61 Prozent. Wer ohne Strategie einfach wie der Dealer spielt, also bis 16 zieht und ab 17 steht, liegt bei 5,68 Prozent. Welchen Wert dein Tisch hat, zeigt diese Seite, sobald du oben die Tischregeln eingestellt hast.
Welche Blackjack Regeln sind für Spieler am günstigsten?
Am meisten zählt, dass ein Blackjack 3 zu 2 zahlt und nicht 6 zu 5. Danach helfen ein Dealer, der auf weicher 17 stehen bleibt, Verdoppeln nach dem Split, Verdoppeln auf jede Hand, das Aufgeben, ein Dealer, der vorab auf Blackjack prüft, und möglichst wenige Decks. Wie viel jede Regel ausmacht, steht bei den Wahrscheinlichkeiten.
Ab welchem Alter darf man in einer Spielbank Blackjack spielen?
Nur volljährig und mit Ausweis. Viele Häuser nennen 18 Jahre, etwa die Hamburger Standorte. In Bayern verbietet die Spielbankordnung die Teilnahme am Spiel unter 21 Jahren, jüngere Erwachsene dürfen dort nur in Begleitung in den Saal und nicht mitspielen. Beim Einlass wird außerdem mit dem Sperrsystem abgeglichen.
Wie viele Spieler haben an einem Blackjack-Tisch Platz?
Die Spielbank Hamburg nennt bis zu sieben, jeder an einer eigenen Box. Wer keinen Sitzplatz hat, kann in vielen Häusern auf einer fremden Box mitsetzen, dann entscheidet aber der Spieler, der dort sitzt. Dort gibt es dafür an jedem Platz drei Setzfelder, eines für den Boxinhaber und zwei für Mitspieler.